Hoshidaiko - japanisches Trommeln

 

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Auf den folgenden Seiten finden Sie viele Informationen zur Tradition und

Geschichte des japanischen Trommelns sowie zu Hoshidaiko und unseren

regelmäßig stattfindenden Proben und Auftritten.


Die Jahrhunderte alte Tradition des japanischen Trommelns.

Hatte sie im Ursprung eher einen zeremoniellen oder volkstümlichen Charakter,

wird sie heute durch unzählige Gruppen in einer Fülle von Stilen interpretiert. Aus shintoistischer Sicht (eine sehr alte naturverbundene japanische Religionrichtung) wurden mit dem Klang der Trommeln Götter gerufen und Dämonen vertrieben. Ein Shintoist ist der Auffassung, dass in jeder Trommel ein Geist lebt, der immer wieder geweckt werden muss.

Es gibt eine Vielzahl von Trommelarten, die zum Einsatz kommen.

Angefangen bei der kleinen Shime-Daiko über Okedos und Chu-Daikos bis hin zu O-Daikos, die einen Durchmesser von über 2 m aufweisen und mehrere hundert Kilo schwer sein können. Im Buddhismus repräsentiert die O-Daiko (eine sehr große, waagarecht auf einem hohen Ständer liegende Trommel, die manchmal sogar innen mit Blattgold ausgelegt ist) die Stimme Buddhas.

Der Einsatz der Trommeln bei Volksfesten in Japan (Matsuries) ist sehr verbreitet, jedoch auch hier eher religiös als unterhaltsam zu sehen, denn die Matsuries haben zumeist einen religiösen Hintergrund (wobei allerdings niemand, der ein solches Fest einmal miterlebt hat, den unterhaltsamen Wert des Taiko abstreiten wird – einfach eine Frage des Bewustseins.) Am kaiserlichen Hof spielt das Taiko nur sehr bedingt - und reduziert im Noh- und Kabukitheater eine Rolle. Vom militärischen Einsatz der Trommeln ist nur wenig bekannt, man kann sich jedoch vorstellen, dass der kraftvolle Rhythmus ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl der Krieger untereinander bewirkt hat.

Anfang des 20. Jahrhunderts geriet diese Tradition jedoch in Vergessenheit, und durch die Verschlossenheit Japans gegenüber der Außenwelt war auch bis dato kaum etwas darüber bekannt. In den 70er Jahren erlebte das Taiko dann eine unglaubliche Renaissance, die weit über die Grenzen Japans hinausging. Die japanische Gruppe Ondekoza fand einen neuen Weg, das Taiko wieder populär zu machen. Erstmals wurde diese Kunst gezielt in Konzertform aufgeführt. Es war damals ein bis dahin unvorstellbares Ereignis für den westlichen Zuschauer.

Gespielt werden die Taikos mit Holzstöcken, die in Bezug auf ihr Gewicht und ihre Größe jenseits von Schlagzeug- Sticks einzuordnen sind. Jeder Schlag auf die mit Tierfellen bespannten Holzkörper durchdringt den Raum und das Publikum in einer tiefen, urtümlichen, mitunter sogar die Seele berührenden Weise. Dabei ist es nicht nur der Rhythmus der Trommeln, sondern auch der teiweise bis zur Erschöpfung gehende Körpereinsatz der Trommler, sowie eine fein abgestimmte Choreographie, die das Taiko zu einem überwältigenden und atemberaubenden Gesamterlebnis macht.

 

Erleben Sie die Stimmung und Atmosphäre beim Taikospielen!

Wir organisieren regelmäßig "Schnupper-Workshops"!

Schnuppern Sie doch einfach mal vorbei! -

 

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Hoshidaiko Osnabrück